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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/o1CF0il3rwM/die_music_festival_kampagne_von_tiger_of_sweden_dirty_denim_fur_den_realen_festival-look.html

Woher kommt es eigentlich, dass man automatisch an falschen Indianerfederschmuck im Haar, Fransenklamotten aus Polyester und Boots mit unbequemen Absätzen denkt, wenn man „Festival Look“ hört? Während ich meine Ohren bei dem Begriff automatisch verschließe, ließen mich die neuen Kampagnenbilder von Tiger of Sweden meine Augen weit aufsperren. Was die „Music Festival“ Fotos uns da zeigen, ist meines Erachtens endlich mal wahrer Festival-Look!
Verrutschte T-Shirts statt perfekt sitzenden Kleidern und graue Matschepampe statt heitrem Sonnenschein zu grünem Rasen und blauem Himmel. Nicht viel Schnickschnack baumelt um die Outfits rum, der beim Gerangel um die erste Reihe beim Konzert stören könnte. Bei dieser Kampagne des schwedischen Denim Labels wurde alles richtig gemacht. Warum? Weil sie authentisch ist.
In den Jeans stecken nicht etwa Models, die ihren nichtssagenden Gesichtsausdruck vielleicht nicht mal bei einem emotionalen Event wie einem Festival ablegen könnten, sondern sechs junge Persönlichkeiten aus der schwedischen Mode-und Musikszene. Nicht nur Blogger Gustav Broström und DJ Luca Deasti sind dabei, wir sehen auch wie das schwedische It-Girl Ida Rislöw fast gänzlich in Matsch getränkt ist, sich das trendige Electropop-Duo „Icona Pop“ Arm in Arm durch die graue Suppe kämpft und Model/Musiker Rasmus Grosin trotz schönem Gesicht ganz model-untypisch ins Leere starrt.
Das ist die schwedische Lässigkeit, die wir so lieben. Festival-Look for real, mit echten Menschen, echtem Schlamm und gut sitzenden Jeans. Das Mädchen-Modell „Slender“ und die „Pistolero“ für die Jungs findet man bereits im Onlineshop, die besten Festivals schon nach wenigen Sekunden Internetrecherche. Ich habe Lust bekommen, auf kniehohen Matsch und simple aber perfekte Jeans. Well done, Tiger of Sweden!
Hier geht es zur Kampagne:
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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/rllooXCF6MA/malaikaraiss_launcht_onlineshop_verlosung.html

Im Januar gab Malaikaraiss während der Berlin Fashion Week ihr Catwalk-Debut. Nur vier Monate später überrascht uns das Label mit einer freudigen Nachricht: Noch in dieser Woche wird der eigene Onlineshop gelauncht.
Bereits beim Shooting der Kampagne und natürlich während der Show im Zelt am Brandenburger Tor überzeugten uns die Entwürfe von Malaikaraiss, deswegen freuen wir uns besonders über diese Nachricht. Ab Freitag kann man die aktuelle Frühjahr/Sommer 2012 Kollektion im eigenen Onlineshop erwerben. Und das sogar weltweit! Außerdem wird der Shop mit der Facebook-Seite verknüpft sein. So erfährt man immer von tollen Aktionen und besonderen Angeboten.
Zu diesem freudigen Anlass verlosen wir zwei Gutscheine à 50 Euro. Hinterlasst einfach bis Montagmorgen um 9 Uhr ein Kommentar unter diesem Artikel und verratet uns, warum gerade ihr den Gutschein gewinnen müsst. Es gelten wie immer unsere Gewinnspielregeln.
Hier seht ihr einige Looks der Frühjahr/Sommer 2012 Kollektion:
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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/kYsn05d3y80/audi_fashion_festival_nicola_formichetti_im_gesprach.html

Vor der gestrigen Show von Mugler während des Audi Fashion Festivals gab sich das Team hinter dem wiederbelebten Label die Ehre zum aufschlussreichen Talk. Moderator Colin McDowell entlockte seinen freundlichen Gesprächspartnern Details und Anekdoten rund um die Zusammenarbeit und die aktuelle Kollektion.
Joey Palix, General Director of the brand, über die Wahl Nicola Formichettis als Creative Director:
He was not an easy catch! He is very busy and it is also a challenge to take responsibility of a historic brand. Mugler is a famous brand with a glorious history. But I got to convince him. The brand is very futuristic. And Nicola is a man of the future so he is the man for us.
Und darüber, was Thierry Mugler zur neuen Richtung des Brands sagt:
Thierry is working more on the fragrance side. He says that fashion today is far away from his center of interest. He is more focused on personal projects and the fragrances. The decision by Nicola to call the house Mugler without the Thierry was a good way to show the public that it is a new chapter. Of course we all respect Mister Mugler but now it is a new start.
Sébastien Peigné, Head of Womenswear, äußerte sich zum Verhältnis der neuen Designs im Kontrast zur Vergangenheit:
The archive is an important source for our design. But now we start to go away from it a little bit. We kept it in our mind but now it is time to move on and be a bit more free.
Nicola Formichetti, Creative director von Mugler, über die Bedeutung von Social Media:
It is very important for me but I am as active as you guys are. I use it very naturally and actually was a late starter with facebook and twitter. Before we came here I knew who was here and I could meet bloggers beforehand. But what is most important is to actually be here. It is the balance of both. Sometimes we might hide behind social media. But I think we need both.
Außerdem sprach er über seine Vergangenheit und seinen Weg in die Modebranche:
I was born in Japan and lived between Tokyo and Rome. I escaped to London when I was 18 because I was obsessed with i-D and The Face and brands like Vivienne Westwood and Alexander McQueen. I lied to my mum and said that I was going to study architecture. So I went to school for three weeks and went clubbing for three years. Than I started to work in shops and so I met designers and editors. I looked different, I was a fashion kid. So I went to a lot of markets and tried to copy what i saw in magazines but I didn’t have any money. I was looking a little bit crazy.
Daraufhin kam eine besonders interessante Aussage vom Moderator des Gesprächs Colin McDowell, Creative Director des Audi Fashion Festivals und Modejournalist:
When you are young and you don’t have enough money. But you have a very strong personal style than you don’t need the money. As long as you have the spirit and know what you want. I think this is what London was all about and still is. Creativity and money don’t go well together. If I were looking for a designer and had the choice between a rich designer and a poor one. I would take the poor one.
Etwas enttäuscht war ich leider von der Show. Denn auch wenn die Kollektion natürlich schon vor einigen Monaten in Paris präsentiert wurde und der Überraschungseffekt also sowieso nicht mehr vorhanden war, hatte ich auf eine neue, spannende Inszenierung gehofft. Ich wäre aber auch schon damit zufrieden gewesen, die gesamte Kollektion auf dem Laufsteg in Bewegung zu sehen. Letztlich wurden leider nur deutlich weniger Looks gezeigt, die ersten Modelle sogar nur in schummrigem Licht, so dass man kaum etwas erkennen konnte.
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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/_90g9KAJWww/chanel_cruise_collection_2013_coco_rock_mit_konig_karl.html
Lese ich den Begriff „Cruise Collection“, so stelle ich mir automatisch ein weißes Kreuzfahrtschiff bei strahlendem Sonnenschein auf blauem Meer vor. In der Tat dienten einst Cruise Collections zur Präsentation der Reisegarderobe besser betuchter Bürger, die es sich leisten konnten, dem kalten Winter zu entfliehen und unter der warmen Sonne zu überwintern. Heute sind Cruise Collections nichts weiter als Zwischenkollektionen der Designer, wobei „nichts weiter“ sicherlich nicht auf Karl Lagerfeld zutrifft. Ich würde mich wohl nicht weit aus dem Fenster lehnen mit der Behauptung, kein anderer Designer der heutigen Zeit präsentiere seine Kollektionen so imposant wie der Meister selbst.
Für das Defilee durften sich die Besucher diesmal zum Schloss Versailles begeben, wo die Models in den prachtvollen Gärten zwischen den Fontänen die Chanel Cruise Collection 2013 präsentierten. Das Thema der Kollektion:
„Coco Rock, nicht Rokoko!“ , wie Karl Lagerfeld gegenüber WWD erklärte.
In der Tat boten die Kreationen einen gelungen Mix aus der Verspieltheit und Imposanz Marie Antoinettes und dem dunkleren Charakter ihrer Gegenspielerin, der Mätresse Madame du Barry. So trafen verspielte Details wie Schleifen, Spitze, voluminöse Röcke und Seide auf die Stoffe der Neuzeit: Jeans, Leder, Plastik. Kleider aus weichem, weißen Stoff erhielten durch schwarze Applikationen einen roughen Look. Die für Chanel typischen Tweed-Jacken wurden über Blusen gezogen, an deren Ärmeln sich der Spitzenstoff nur so staute.
Irgendwie gab es alles: Puffärmel, Military-Jacken, feste Krägen, Mikro-Hotpants und Brokatapplikationen. Lieblingsstücke waren jene Kreationen mit kurzen Shorts, in denen Reifröcke eingearbeitet wurden und somit eine ballonartige Silhouette entstand. Die Farbpalette orientierte sich hierbei – neben klassischem Schwarz – an den pastellfarbenen Perücken der Models: Das Spektrum reichte von zartem Rosé, über Flieder und Pistazie bis hin zu Babyblau. Trotz des vielen überdimensionalen Blingbling-Schmucks war es eine in schwarzes gestepptes Leder gehüllte Gießkanne, die wohl das Prädikat „Accessoire der Kollektion“ verdient.
Bei so viel Extravaganz haben die mit Apfelbacken und Schönheitsflecken in Sternform geschminkten Gesichter der Models wohl innerlich gelächelt, durften sie doch flaches Schuhwerk wie Plateausneakers und Creepers in Lack- und Glitzeroptik anziehen. Unweigerlich bekomme ich Lust, Sofia Coppolas „Marie Antoinette“ nochmals zu sehen und bin mir sicher, König Ludwig XIV. hätte es gefallen, was König Karl da so imposant präsentierte. Je t’applaudis, Karl!
Hier geht es zu den Bildern der Cruise 2013 Kollektion:
Quelle: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/_90g9KAJWww/chanel_cruise_collection_2013_coco_rock_mit_konig_karl.html
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Lese ich den Begriff „Cruise Collection“, so stelle ich mir automatisch ein weißes Kreuzfahrtschiff bei strahlendem Sonnenschein auf blauem Meer vor. In der Tat dienten einst Cruise Collections zur Präsentation der Reisegarderobe besser betuchter Bürger, die es sich leisten konnten, dem kalten Winter zu entfliehen und unter der warmen Sonne zu überwintern. Heute sind Cruise Collections nichts weiter als Zwischenkollektionen der Designer, wobei „nichts weiter“ sicherlich nicht auf Karl Lagerfeld zutrifft. Ich würde mich wohl nicht weit aus dem Fenster lehnen mit der Behauptung, kein anderer Designer der heutigen Zeit präsentiere seine Kollektionen so imposant wie der Meister selbst.
Für das Defilee durften sich die Besucher diesmal zum Schloss Versailles begeben, wo die Models in den prachtvollen Gärten zwischen den Fontänen die Chanel Cruise Collection 2013 präsentierten. Das Thema der Kollektion:
„Coco Rock, nicht Rokoko!“ , wie Karl Lagerfeld gegenüber WWD erklärte.
In der Tat boten die Kreationen einen gelungen Mix aus der Verspieltheit und Imposanz Marie Antoinettes und dem dunkleren Charakter ihrer Gegenspielerin, der Mätresse Madame du Barry. So trafen verspielte Details wie Schleifen, Spitze, voluminöse Röcke und Seide auf die Stoffe der Neuzeit: Jeans, Leder, Plastik. Kleider aus weichem, weißen Stoff erhielten durch schwarze Applikationen einen roughen Look. Die für Chanel typischen Tweed-Jacken wurden über Blusen gezogen, an deren Ärmeln sich der Spitzenstoff nur so staute.
Irgendwie gab es alles: Puffärmel, Military-Jacken, feste Krägen, Mikro-Hotpants und Brokatapplikationen. Lieblingsstücke waren jene Kreationen mit kurzen Shorts, in denen Reifröcke eingearbeitet wurden und somit eine ballonartige Silhouette entstand. Die Farbpalette orientierte sich hierbei – neben klassischem Schwarz – an den pastellfarbenen Perücken der Models: Das Spektrum reichte von zartem Rosé, über Flieder und Pistazie bis hin zu Babyblau. Trotz des vielen überdimensionalen Blingbling-Schmucks war es eine in schwarzes gestepptes Leder gehüllte Gießkanne, die wohl das Prädikat „Accessoire der Kollektion“ verdient.
Bei so viel Extravaganz haben die mit Apfelbacken und Schönheitsflecken in Sternform geschminkten Gesichter der Models wohl innerlich gelächelt, durften sie doch flaches Schuhwerk wie Plateausneakers und Creepers in Lack- und Glitzeroptik anziehen. Unweigerlich bekomme ich Lust, Sofia Coppolas „Marie Antoinette“ nochmals zu sehen und bin mir sicher, König Ludwig XIV. hätte es gefallen, was König Karl da so imposant präsentierte. Je t’applaudis, Karl!
Hier geht es zu den Bildern der Cruise 2013 Kollektion:
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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/yt8v_ZjjEVw/buchtipp_stars_in_dior.html
Was gibt es schöneres für eine Literaturwissenschaftlerin, als den Geruch eines neuen Buches, was wundervolleres für eine Modebegeisterte, als atemberaubende Haute Couture, was tolleres als privat Filmbegeisterte, als alte Filmklassiker? All diese Leidenschaften zu vereinen! So geschehen in dem am Wochenende neu erschienenen Buch „Stars in Dior“ des Rizzoli Verlags. Das 230 Seiten starke Buch ist ein wahrlich schönes Schmankerl, das nicht nur im Bücherregal gut aussieht, sondern erst einmal von vorne bis hinten verschlungen werden will.
Auf den großformatigen Seiten findet man in sechs Kapiteln Texte und Fotos, die – angefangen bei den 40er Jahren – chronologisch die stetig wachsende Zusammenarbeit zwischen Filmliebhaber Christian Dior und der Filmindustrie aufzeigen. Es wird über Einzelheiten aus Diors Leben berichtet, Anekdoten zu den einzelnen Filmausstattungen erzählt und viele Zitate großer Filmdiven über den Designer hervorgehoben. Insgesamt 250 Bilder zeigen nicht nur die grandes dames vergangener Zeiten – wie Marlene Dietrich, Sophia Loren, Grace Kelley, Ingrid Bergman oder Elizabeth Tylor – sondern auch die Filmgrößen der Neuzeit. So strahlen Natalie Portman, Penélope Cruz oder die J’Adore-Parfumbotschafterin Charlize Theron eine unvergleichliche Grazie in den Dior’schen Roben aus.
Neben den für mich bisher unbekannten Fakten, dass Christian Dior bereits 1942, also fünf Jahre vor der Gründung seines Labels, bereits als Kostümbildner tätig war, finde ich besonders schön, dass man mehr über den von Christian Dior kreierten New Look erfährt:
We came out of a time of war, of uniforms, soft shoulders, busts in full flower, waists slender as lianas and skirts flared like corollas
Zudem finde ich die doppelseitige Bildzusammenstellung interessant, bei der man auf einer Seite die Dior-Robe an einer hölzernen Anziehpuppe sieht, auf der anderen Seite dann „in action“ an dem Filmstar selbst. Hierbei merkt man erst wieder, wie viel doch die Haltung und Ausstrahlung der Person, die das Kleidungsstück trägt, ausmachen.
Wer Interesse bekommen hat, kann das Buch für etwa 45 Euro in diversen Onlineshops vorbestellen. Da das gute Stück allerdings in Deutsch und Englisch erst etwa gegen September lieferbar sein wird, ist bis dahin vielleicht für Frankreich-Reisende auch die an den Buchrelease gekoppelte Ausstellung „Stars in Dior – From the Screen to the Streets“ in den Salons des Christian Dior Museums der Villa „Les Rhumbs“ in Grandville interessant. In dem Geburtsort des 1957 verstorbenen Christian Diors kann man seit diesem Wochenende bis zum 23. September Skizzen, Plakate, Fotografien, Archivdokumenten und viele Roben sehen, die von den großen Filmstars damals und heute getragen wurden.
„No Dior, no Dietrich!“ – mit dieser legendären Aussage weigerte sich Marlene Dietrich 1950 in dem Film „Stage Fright“ von Alfred Hitchcock mitzuspielen, wenn nicht Christian Dior die Kostüme entwerfen würde. Was die Dame damals noch nicht ahnte: Auch heute noch könnte oftmals ein Spruch wie „No Dior, no style!“ für manche Red Carpet Events gelten.
Hier geht es zu einigen Bildern aus dem Buch:
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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/XZBVbM_FY04/lookbook-maki-oh-fallwinter-2012.html
Maki Osakwe, die Designerin hinter dem Label Maki Oh, studierte in Bournemouth Modedesign und machte dort auch ihren Abschluss. Ihre Leidenschaft für Mode und ihr kulturelles Erbe ist groß und verschmilzt stets in ihren Kollektionen zu einem Thema. Im aktuellen Lookbook kann man sehen, was den Stil von Maki Oh ausmacht. Leider erinnern mich sehr viele Entwürfe zu sehr an Nachtwäsche. Aber trotzdem haben es mir vier von den Looks wirklich angetan.
Die Styles mit den hübschen Schößchen finde ich ganz reizend und würde sogar das Outfit mit dem weißen Rock und der gemusterten Bluse genau so tragen. Die Kombination aus Transparenz und fast schon biederer Rocklänge hat es mir angetan. Die selbe Bluse wird in einem anderen Look mit asymmetrischem langem Samtrock kombiniert. Die Proportionen sind einfach genau mein Fall. Viele andere Entwürfe hingegen sind mir eindeutig zu freizügig. Die Balance zwischen Transparenz, Weiblichkeit und Klassischer Schnittführung ist meiner Meinung nach einfach zu oft unausgewogen. Zu viel Haut, ohne Schlitze wären die Blusen tragbar, auch die ein oder andere Spitzenborte hätte man weg lassen können. Trotz allen Nörgeleien meinerseits lohnt es sich, einen Blick in das aktuelle Lookbook zu werfen. Seht selbst:
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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/9yCxPb5TwK4/store_opening_levis_eroffnet_flagship_store_in_paris.html
In der vergangenen Woche war Lea für euch in Paris unterwegs um sich den neuen Levi’s Store mal genauer anzusehen. Hier geht es zu ihren Eindrücken inklusive Interview:
Am Donnerstag lud Levi’s nach Paris ein. Auf der berühmten Champs-Elysées eröffnete das amerikanische Label seinen zweitgrößten Flagship Store in Europa. Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung bekamen erste Gäste die Möglichkeit sich den Laden während einer Party genauer anzuschauen. Denn in dem 600 qm großen Store gibt es viel zu sehen.
Neben einem riesigen Regal gefüllt mit allerlei Jeans-Modellen werden im Shop auch die anderen Linien von Levi’s präsentiert. Da findet sich beispielsweise Made & Crafted, eine Kollektion, die vom Design der 50er Jahre inspiriert ist. Aber auch Schuhe, Taschen und andere Accessoires gehören zum Sortiment. Eine Besonderheit des neuen Stores ist außerdem die eigene Schneiderei. Änderungswünsche können dort direkt vor Ort vorgenommen werden.
Der Abend der Eröffnungsparty stand ganz im Sinne der Französisch-Amerikanischen Freundschaft. Grundlage dafür ist das im 17. Jahrhundert im französischen Nimes hergestellte Material, dass im Jahre 1873 Levi Strauss als erster Jeansstoff diente. Seit jeher kommt es immer wieder zum kulturellen Austausch zwischen den beiden Ländern. Um diesen Austausch gebührend zu feiern, lud Levi’s zwei Künstler dazu ein, sowohl dem Store als auch der Eröffnungsfeier einen besonderen Touch zu verleihen.
Der amerikanische Musiker James Murphy und der Franzose Pedro Winter dekorierten nicht nur die Schaufenster im Store und stellten persönliche Gegenstände von sich aus, sie entwarfen ebenfalls eigene Jeansjacken. Während der Feier sorgten die beiden DJ’s natürlich auch für die musikalische Unterhaltung. Unter dem Motto „Vivez Les Friends” wurde bis nach Mitternacht auf Paris berühmtester Einkaufsstrasse gefeiert. Zu diesem Anlass mischten sich sogar Amerikanerin Arizona Muse und Poppy Delevingne mit Schwester Cara unter das gut gelaunte Feiervolk.
Schon am Nachmittag traf ich mich mit Ilse van Alsenoy, Director of Merchandising & Design Women bei Levi’s. Im Interview sprach ich mit ihr über das Ladenkonzept, den Design-Schwerpunkt des Labels und umweltfreundliche Herstellungsmethoden von Jeans.
Hallo Ilse. Warum hat Levi’s sich die Champs-Elysées in Paris für den Flagship Store ausgesucht?
Ich bin sehr froh, dass wir hier unseren Store eröffnen können. Die Champs-Elysées ist eine der renommiertesten Shopping-Straßen weltweit. Und es ist unser Ziel, Stores in den modisch wichtigsten Städten der Welt zu eröffnen. Paris zählt definitiv dazu.
Was ist das besondere an dem Store?
Ich hoffe, dass die Leute sehen können was an diesem Laden besonders ist. Historisch gesehen gab es auf der Champs-Elysées eher kleine Film Studios und Theater. Wenn man den Laden betritt, kommt man in einen offenen Raum, der direkt nach unten führt, wo man das gesamte Sortiment findet. Genauso wie bei unseren Produkten haben wir den Laden mit viel Handwerkskunst ausgestattet. Nachhaltigkeit ist ebenfalls sehr wichtig für uns. Wenn man durch den Laden läuft, sieht man viel altes Holz, Vintage Lampen und alte Möbel. In jeder Ecke entdeckt man etwas Neues und das macht den Laden so besonders.
Im Store gibt es eine kleine Schneiderei. Wie funktioniert diese?
Im Obergeschoss findet man unsere kleine Schneiderei. Dort kann man seine ausgewählten Kleidungsstücke auf Wunsch individuell ändern lassen. Man kann aber auch seine kaputten Jeans dort nähen lassen oder seine kreative Ader an den Kleidern auslassen, wenn man das möchte.
Was macht die Marke Levi’s besonders?
Levi’s ist vor allem durch das erfolgreiche Erbe zu etwas Besonderem geworden. Wir nutzen diese Erfahrungen aber auch, um an einem modernen Look zu arbeiten, zum Beispiel durch ein raffinierteres Design. Levi’s zeichnet sich durch die hohe Handwerkskunst aus. Aber auch Nachhaltigkeit spielt eine Rolle für uns. Deswegen haben wir die Water Less Jeans auf den Markt gebracht. Bei der Produktion sparen wir viel Wasser ein. Das ist sehr wichtig für unsere Marke. Was bei Levi’s neu ist, ist die erste Global Collection, die wir während der New York Fashion Week im Februar vorgestellt haben. Denn wir sind mehr als nur eine Jeansmarke. Es gibt viele andere Produkte, wie Tops und Hosen, die nicht zwangsläufig Jeans sein müssen. Wir bieten ein wesentlich größeres Sortiment an.
Erzähl uns mehr über die Water Less Jeans!
Der erste Gedanke ist natürlich immer noch der, eine schöne Jeans herzustellen. Darüber hinaus haben wir aber geschaut, wie man bei der Produktion noch Wasser einsparen kann. Bei der Produktion von Jeans wird sehr viel Wasser verwendet. Wir sparen bei der Water Less Jeans jährlich Trinkwasser für 150.000 Leute ein. Das ist sehr viel und es ist unser Weg beim Umweltschutz aktiv mitzuwirken.
Warum sollte man den Levi’s Store in Paris unbedingt besuchen?
Wir versuchen den Leuten ein großartiges Kauferlebnis zu ermöglichen. Und ich denke, dass dieser Laden uns die Möglichkeit gibt, die Marke und ihre Produkte bestmöglich zu präsentieren. In jeder Ecke entdeckt man etwas Neues, die Kleidungsstücke und Accessoires sind überall schön dekoriert und präsentiert. Alle unsere Stores sind einzigartig und wir wollen, dass das so bleibt. Der Laden ist also auf jeden Fall ein Erlebnis und einen Besuch wert.
Was haben Musik und Mode gemeinsam?
Ich denke Musik, Mode und Kunst waren schon immer wichtig für Levi’s. Mit dem Flagship Store haben wir die Möglichkeit mit unterschiedlichen Künstlern zusammen zu arbeiten. Für unsere Kollaboration haben wir jeweils einen Musiker aus Frankreich und Amerika eingeladen für uns kreativ zu arbeiten. Im 17. Jahrhundert wurde der Stoff „Serge de Nimes“ in Südfrankreich hergestellt. 1873 benutzte Levi Strauss das Material, um seine erste Jeans herzustellen. Das war die erste Kollaboration, die zur Uniform des Fortschrittes wurde und von Pionieren weltweit getragen wurde. Seitdem hat es einen kontinuierlichen Austausch zwischen Kunst und Kreationen gegeben.
Wie habt ihr die Künstler für eure Kollaborationen ausgewählt?
Wir haben die Musiker James Murphy und Pedro Winter ausgewählt. Die beiden Künstler aus Amerika und Frankreich sind in ihrem Feld wegweisend. Wir wollten, dass sie gemeinsam etwas schaffen, das ihren Geist symbolisiert. Außerdem sollten sie die Einflüsse ihrer beiden Kulturen in diesem Projekt zusammenbringen.
Wird es weitere Kollaborationen geben?
Es wird in Zukunft auf jeden Fall weitere Kollaborationen geben. Ab Juli stehen uns Mr. Andrè und Shepard Fairy für eine Zusammenarbeit zur Verfügung. Die beiden Künstler werden etwas ähnliches machen, wie James Murphy und Pedro Winter. Zum Beispiel werden sie ebenfalls die Schaufenster für den Store in Paris dekorieren. Wie bei James und Pedro wird es darin keine Produkte zu sehen geben. Das ist sehr außergewöhnlich und ein Blickfang. Ebenfalls haben sie am Design einer Lederjacke mitgearbeitet und ihre Lieblingsteile ausgesucht. Wer sich also kleiden möchte wie einer der Künstler, kann sich deren Styles hier nachkaufen.
Warum ist die Verbindung zwischen Amerika und Frankreich wichtig für Levi’s?
Diese Verbindung war schon immer da und ist ein toller Grund dafür, dass wir den Store hier auf der Champs-Elysées eröffnen können. In unseren Archiven haben wir eine alte Werbung aus dem 19. Jahrhundert gefunden, in der ein Levi’s Office in der Rue de Victor in Paris zu sehen ist. Außerdem haben wir Bilder einer französischen Schauspielerin gefunden, die als erste Frau eine weiße Jeans an der Côte d’Azur trägt. Es gibt also einige historische Ereignisse die Amerika und Frankreich verbinden. Zudem ist Frankreich ein sehr wichtiger Markt für uns. Nicht nur innerhalb Europas, sondern weltweit. Darum sind wir sehr glücklich, den Store in Paris zu eröffnen.
Können wir uns in der Zukunft auf neue Styles von Levi’s freuen?
In der kommenden Kollektion liegt der Fokus auf klassischen Schnitten mit Raffinesse. Für Frauen gibt es viele Skinny Jeans, die am gesamten Bein enganliegend sind und sich unten perfekt über die Schuhe legen. Wir wollen in Zukunft auch vermehrt den Schwerpunkt auf Kleider legen. Insgesamt wollen wir die klassische Handwerkskunst mit modernem Design verbinden.
Vielen Dank für deine Zeit!
Seit Freitag ist der Store nun geöffnet und bis zum 13. Juni können sich Besucher des Stores die Kollaborationsentwürfe von James Murphy und Pedro Winter noch auf der Champs-Elysées ansehen. Weitere Kollaborationen folgen. Doch auch so ist der Laden ganz sicher einen Besuch wert.
Hier geht es zu den Eindrücken von der Eröffnungsparty:
Quelle: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/9yCxPb5TwK4/store_opening_levis_eroffnet_flagship_store_in_paris.html
Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/i_qZgw1AzVA/buch-tipp_100_jahre_fashion.html
Gute Bücher über Mode kann es eigentlich gar nicht genug geben. Deswegen freue ich mich, dass in der vergangenen Woche “100 Jahre Fashion” von Cally Blackmann im Prestel Verlag erschienen ist. Für absolute Insider bietet das 400-Seiten starke Buch womöglich wenig Überraschendes, wissensbegierige Modefans bekommen aber einen spannenden Einblick in mehr als 100 Jahre Modegeschichte.
Cally Blackman ist Dozentin am Central Saint Martins College in London und hat bereits das Buch 100 Years of Fashion Illustration veröffentlicht. Nun setzt sie sich detailliert mit Modegeschichte und Zeitgeschehen auseinander und zeigt in 16 Kapiteln ihre Verbindungen zueinander auf. In einer groben Aufteilung von 1901 bis 1959 und 1960 bis heute erläutert sie anhand von zeitgenössischen Designs, popkulturellen Entwicklungen und stilbewussten Persönlichkeiten die Entwicklungen und Strömungen, die zu unserem heutigen Verständnis und Bild von Mode beigetragen haben.
Editorials, Zitate, Werbeanzeigen und Schnappschüsse führen den Leser von der Hautevolee über die New Looks zum Youthquake bis hin zu Mode und Ruhm heute. “100 Jahr Fashion” nimmt uns mit auf eine unterhaltsame und lehrreiche Reise durch die Modegeschichte, u.a. erhältlich bei Amazon für 29,95 €.
Hier geht es zum Einblick ins Buch:
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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/3hWSVx_sDJg/outfit_sonntagsspaziergang_mit_cloudy.html
Trotz plötzlichem Kälteeinbruch haben Cloudy und ich uns gestern spontan zum Sonntagsspaziergang getroffen. Ganz zufällig haben haben wir dafür unsere Accessoires im prinzipiell eher uncoolen Partner-Look gewählt. Meine Tasche in Orange kommt von Zara, Cloudys passende Stiefeletten sind von Bullboxer.
Cloudy trägt außerdem eine Hose von Zara, eine Kette von Urban Outfitters, sowie Weste und Gürtel von Asos. Ich habe meine Nietenhose von Topshop mal wieder aus der hintersten Ecke des Schranks befreit und dazu eine Bluse von Carven, sowie Flatforms von Asos kombiniert.
In Zukunft wird es hier übrigens öfter etwas von Cloudy zu sehen und vor allem zu lesen geben. Nachdem sie uns zur Berlin Fashion Week im Januar und kürzlich beim Deutschen Filmpreis schon so tatkräftig unterstützt hat und von vielen Lesern freundlich und virtuell mit offenen Armen auf LesMads empfangen wurde, wird sie in Zukunft regelmäßig hier posten. Wir freuen uns drauf!
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