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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/V1els5lFqWg/resort_2012_celine.html
Zwei Saisons dauerte es bei mir, bis ich mich an Phoebe Philos Entwürfe für Céline gewöhnt habe. Oder vielmehr der Funke übergesprungen ist, während die Moderedakteure schon jubelnd jedes ihrer Teile in die Editorials gepackt haben. Aber gut Ding will Weile haben und so verstehe ich nun, dass die Genialität in der Einfachheit liegt.
Die Resortkollektion 2012 beweist das auf eine beeindruckend unbeeindruckte Art: Man nehme ein paar Basics, verstehe ein wenig was von Layering und designe fantastische maskuline Hosen, die frau trotzdem tragen kann. Die weisse Bluse ist das Herzstück, kombiniert mit Blumenprints (im Ganzkörper-Look, dieser Blumenprinttrend ist einfach nicht tot zu kriegen) und Transparenz.
Blumenprints:
Farben:
Beige und Schwarz:
Weiß und Schwarz:
Pink:
Alle Bilder von wwd.
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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/nZGJ_o4vyg4/mit-bus-und-boot-sightseeing-in-london.html

Es gibt einen Grund dafür, dass es in letzter Zeit etwas ruhiger um Journalisa geworden ist. Eine kleine Besucherwelle hielt mich von jeglichem Texten und Recherchieren ab. Dafür wurde die Zeit zum ausgiebigen Sightseeing genutzt – auf ganz klassische Art und Weise versteht sich.
Eigentlich habe ich in Berlin immer über die Touristenbusse geschmunzelt, besonders über die älteren Herrschaften mit wehendem Haar, griffbereiter Kamera und natürlich einer winkenden Hand.
Hier in London musste ich letzte Woche aber feststellen, dass eine solche Busfahrt gar nicht so schlecht ist. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind hier meist überfüllt und zudem sehr unzuverlässig. Ausserdem lässt es sich bei offenem Verdeck viel besser gucken und staunen. Natürlich war es meine Mutter, die bereits von Berlin aus übers Internet zwei Tickets für die Original Tour gekauft hatte. Diese Busse halten an verschiedenen Stellen in London und ermöglichen dort ein Ein- und Aussteigen. Ein kleiner Tipp: Die Tickets kauft man am Besten vor Ort beim Einsteigen, da es am Ende über das Internet doch teurer war. Die Bootsfahrt ist inklusive und war mein persönliches Highlight.
Als kleine Wiedergutmachung meiner Abwesenheit hier ein paar Bilder:
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- Julia Stelzner hat eine Rarität ausgegraben: Eine Folge von “Na sowas!” von 1982 mit Thomas Gottschalk, in der er sich nur der Mode widmete. Die Show wurde von Kraftwerks “Das Model” eröffnet und danach plaudert Thomas mit Wolfgang Joop, der extra aus New York angereist kam. Und weil es so gut passt, zeigt Blica Blica ein weiteres Video, dass uns alle zum schmunzeln bringt: In der “Gottschalk Late Night Sho” wurde Heidi Klum 1992 aus 25.000 Mädchen zur Siegerin des Modelcontests gekürt. Entzückend!
- Man hätte sie ja fast nicht erkannt! Emma Watson ist auf dem Cover der amerikanischen Juliausgabe der Vogue. Dunkelrote Lippen, kurzes, glattes Haar und ein strenger Gesichtsausdruck – Ihr Harry Potter-Image hat sie schon längst abgelegt. Die komplette Fotostrecke bekommt ihr bei Vogue zu sehen.
- Ballett-inspirierte Mode ist ganz groß: Rodarte hat die Kostüme für den Film “Black Swan” designt und Chloé hat seine Kollektion mit einem Ballett-Video vorgestellt hat. Bei Kingdom of Style lest ihr mehr dazu und erfahrt zum Beispiel, dass der Modedesigner Giles Deacon ein Tutu für die Prima Ballerina Elena Glurdjidze entworfen hat.
- “Sometimes Geeks can be chic!” Fünf Wörter, mit denen sich Anna Wintour bei den Webby Awards für den “People’s Voice Award” in der Kategorie “Fashion” für Vogue.com bedankt hat. Die Dankessagung jedes Gewinners war auf nur fünf Wörter reduziert, ihre Freude kam mit diesem Satz aber nicht unbedingt rüber. Überzeugt euch selbst mit dem Video dazu bei Disney Rollergirl.
- Diane Pernet war bei den Rovinj Photodays in Kroatien. Die Ausstellung zeigt Fotografien zum Thema “50 Years Rock & Roll Through The Eyes of Women Photographers”. Tolle Bilder, vor allem im Kontext mit der Musik, die ihr bei ASVOF zu sehen bekommt.
Das Video zu “Na sowas!” mit Thomas Gottschalk:
Das Video zu Heidi Klums Model-Geburtsstunde:
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Diesen Schuhen entkommt man nicht. Sie laufen einem ü-b-e-r-a-l-l über den Weg: Bei Pixie Market, Urban Outfitters, Free People. In verschiedenen Farben erhältlich, fällt vor allem die Verarbeitung der Schuhe auf: Kalbsleder wurde hier mit Baumwollschnürsenkeln verwoben.
Die Designerin Laura Villasenin entwirft nicht einfach nur Schuhe, sie gestaltet sie nach ausufernden Konzepten. So gehört der Naia Schuh in die Sparte Female Warriors, die Miista so beschreibt:
There are armies in Afganistan, Iraq, Sudan. Korea is on alert and over in Europe the students are marching. Environmental apocalypse is also on the menu. (…) No surprise then that in this first collection we have been very much inspired by the theme Female Warriors. (…) This collection is all about protection and boldness on a very feminine way. Because of researching the concept of protection, we have also experimented a lot with woven leathers and metallic.
Ahhh ja… Was Schuhe nicht alles sein können. Am Ende des Tages interessiert mich aber eigentlich nur eins: Sehen die Schuhe absolut großartig oder total bescheuert aus? Was meint ihr?
Die Naia Heels von Miista:
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Und noch mehr Resortkollektionen! Es ist die erste Saison, in der sich die Zwischenkollektionen gesammelt wirklich sehen lassen können: Es wird nicht nur ein Abklatsch vorangeganger Entwürfe gezeigt, vielmehr setzen die großen Labels neue Ideen mit viel Liebe zum Detail um. Was nicht zuletzt beweist, wie wichtig die Erweiterung des Sortiments, in diesem Fall für den Übergang von Winter zu Frühling, geworden ist.
Heute legen Givenchy (noch mehr Hawaii-Inspiration wie schon bei Stella Mccartney), The Row und Lanvin nach.
Givenchy Resortkollektion 2012
Chefdesigner Riccardo Tisci war nach Farben und Prints zumute – und ist gar nicht mal so düster wie sonst unterwegs. Blumendrucke, die an einen Surfurlaub auf Hawaii erinnern, treffen auf schmale Bleistiftröcke und Schlauchkleider. Dabei lässt er sich auch lässigere Variationen nicht nehmen: Pullis und Strickröcke wirken casual und überzeugen mit einer asymetrischen Silhouette. Sportlich wird es durch die Schlüsselanhänger, die auf der Brust baumeln. So fahre ich auch immer Fahrrad…
The Row
Ashley und Mary-Kate Olsen präsentieren erst zum zweiten Mal die Resortentwürfe für The Row und katapultieren sich damit schon jetzt zügig auf meine Favoritenliste.
Cleane Looks mit sanften Farben und fließenden Stoffen treffen auf einen omnipräsenten “Matrosen-Look”: Streifen überall! Zudem sind viel Weiß und maskuline Outfits mit Hut, Loafers und hochgeschlossenen Blusen die Key-Stücke.
Lanvin
Laut Alber Elbaz waren Madame Grès, Elizabeth Taylor und die Prinzen Harry und William die Inspirationen für die Resortkollektion von Lanvin. Die üblichen Rüschen und Drapierungen treffen auf Tweed und Leder; die langen Abendroben überzeugen in gedeckten Farben wie Taupe und Beige oder in der auffälligeren Version in Ockergelb. Glitzer und schimmernde Stoffe sind ebenso zu sehen – nichts Neues also, aber immerhin wurden die Lookbook-Bilder hübsch gestaltet.
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Noch ein Sale, der Spaß macht: Bei My Wardrobe fand ich am Wochenende genau die Sandalen von See by Chloé, die ich bereits in Istanbul anschmachtete, um 30 Prozent reduziert. Und was passt dazu besser, als ein Maxikleid vom Lieblingsschweden Acne? Das “Neah Dress” wurde sogar um die Hälfte herabgesetzt und da musste ich natürlich zugreifen…
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Und wie wohnt die ältere Generation der Stilikonen?
Die 89-jährige Geschäftsfrau Iris Apfel, die jüngst noch Alexander Wang den CFDA verlieh, ließ die Zeitschrift Architectual Digest in ihr märchenhaftes Reich in Manhattan eintreten. Frau Apfel ist ehemalige Innenarchitektin und Modelegende. Für 15 Dollar am Tag arbeitete sie vor über 78 Jahren erst bei Womens Wear Daily und gründete später mit ihrem Mann die Textilfirma Old World Weavers, die daraufhin die Inneneinrichtung für insgesamt neun Präsidenten im Weißen Haus mitbestimmt haben (1992 verkauften sie die Firma). Heute berät sie noch immer und hält Vorträge über Stil oder andere Modethemen. Das Metropolitan Museum of Art hat sie 2005 mit der Ausstellung “Rara Avis” (lateinisch für “seltener Vogel”) für ihren einzigartigen Stil geehrt.
Ihre Stilgeheimnisse:
- “Taste you can learn. But style is like charisma. You know it when you see it.
- Iris hatte schon immer ein Auge für einzigartige Einrichtung sowie die richtige Farbkombination und Materialien – mit Minimalismus kann sie nichts anfangen.
- Sie lebt nach dem Motto: “Die Freiheit, sich auszudrücken, ist das Allerwichtigste.”
- Ihr Geheimnis: Sich dem Alter anzupassen, denn wer zu sehr versucht jung auszusehen, wirkt automatisch alt.
Wohnen:
- Sie bewohnt ein Drei-Zimmer-Apartment an der Park Avenue.
- Portraits aus dem 18. und 19. Jahrhundert, antike Möbelstücke und französische Stühle schmücken die Zimmer. Der Großteil sind Sammelstücke von den vielen europäischen Reisen, die sie unternommen hat.
- Goldverzierungen, Muster-Mix und wertvolle Objekte aus der ganzen Welt prägen den Einrichtungsstil. Im Bibliothekszimmer zum Beispiel hängt ein holländisches Gemälde über einer Chaise Longue von Louis XVI und im Wohnzimmer steht eine venezianische Truhe aus dem 18. Jahrhundert neben einem Stuhl aus England, der mit Chinoise-Designs bemalt wurde.
Die Welt Online sagt es so: “Wer später stirbt ist länger schön” – obwohl Iris Apfel fast 90 ist, denkt sie nicht ans aufhören: Sie designt eine Kostüm-Schmuckkollektion, eine Couture-Linie ist in Planung und der Fotograf Bruce Weber arbeitet an einer Dokumentation über ihr Leben. Mehr, mehr, mehr Iris Apfel, bitte!
Alle Bilder gibt es bei Architectural Digest zu sehen.
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