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Mode und Schuh News - Verfasst von am 29. Februar 2012

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Mode und Schuh News by: http://blog.mirapodo.de/ja-ich-will-9946.html

…Freiwillige vor, wer will den Schritt noch in diesm Jahr wagen??? Für alle Mutigen in unserer Schuhgemeinde ein kleiner Trip in die Modetendenzen zum Thema Hochzeit 2012. Einen Trend konnte man schon in Traumhochzeit im letzten Jahr bewundern. War Kate nicht hinreißend? Ihre Designerin (Sarah Burton) beeinflusste hier schon den modischen Trend für dieses Jahr. [...]

Quelle: http://blog.mirapodo.de/ja-ich-will-9946.html

Mode und Schuh News - Verfasst von am 29. Februar 2012

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Mode und Schuh News by: http://feedproxy.google.com/~r/LesMads/Combined/~3/vK-CPTNGTnM/converse-kooperation_mit_gorillaz_das_offizielle_video.php

Converse_Gorillaz_Group_01.jpg

Am vergangenen Donnerstag hat Tanja euch bereits die Kooperation von Converse mit den Gorillaz vorgestellt. Für das „Three Artists. One Song.”-Projekt von Converse haben die Gorillaz einen Song mit André 3000 und James Murphy eingespielt.

In dem Video lässt Designer Jamie Hewlett die animierte Welt der Gorillaz mit dem realen Leben verschmelzen. Ab heute gibt es das Video zu “DoYaThing” auf der Homepage von Converse zu sehen. Wer genau hinschaut, kann in dem fünfminütigem Video auch die Modelle aus der Kooperation im Camouflage-Design entdecken. Der Druck der Chucks stammt übrigens vom Album Cover der Gorillaz.

Das offizielle Video zu “DoYaThing” seht ihr hier:

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Lookalike_1

Drew Barrymore in dem 90er Jahre Film Poison Ivy war wohl ein Style-Vorbild für diesen Street Look, den ich heute auf Facehunter entdeckt habe.
Ziemlich nah am Original und wirkt trotzdem nicht wie von gestern! Das gefällt mir!

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Lisa-Maria Könnecke lief auf der New York Fashion Week für zwölf Designer. Nun steht Paris auf dem Plan

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Sieben Vorteile im Leben einer Ü-30-Singlefrau

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Jennifer Garner und Ben Affleck sind stolz wie Oskar! Die beiden sind zum dritten Mal Eltern geworden

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Traumhafter Strand-Look für die Sommerkampagne

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Mode und Schuh News by: http://www.vogue.de/beauty/beauty-tipps/paris-fashion-week-2012-peter-philips

Eine Hommage an Chanels Make-up-Mastermind

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Marni_A_W2012.jpgMarc_A_W2012.jpgJilSanderA_W2012_02.jpg
 

Nächsten Winter wird der grauen Tristesse mit knalligen, roten Akzenten getrotzt. Beim Durchsichten der Herbst/Winterkollektionen 2012 fällt auf, dass die kräftige Farbe in vielen Modellen auftaucht. Ich habe Phasen, in denen ich starke Rotnuancen liebe und sie ständig tragen könnte. Momentan bevorzuge ich dezentere Töne, aber bis zum Kälteeinbruch im Herbst habe ich bestimmt ein wahnsinniges Bedürfnis nach krassem Rot.

Besonders schöne Modelle präsentierte Raf Simons in seiner letzten Kollektion für Jil Sander. Mit dem Mantel braucht man auf jeden Fall nicht fürchten im herbstlichen Dickicht übersehen zu werden. Ansonsten gefallen mir das lässige All-Over-Outfit von Marc by Marc Jacobs und das Cape von Marni. Na dann, lasst die Farbe sprechen. Ich werde mich vorerst mit knalligen, roten Lippen schmücken.

Hier ein paar Beispiele aus den Herbst-/Winterkollektionen:

Prada_A_W2012.jpgPrada02_A_W2012.jpgMcQueenA_W2012.jpgKatranzouA_W2012.jpgJil_SanderA_W2012.jpgColangeloA_W2012_03.jpgColangeloA_W2012_02.jpgColangeloA_W2012.jpgBlugirlA_W2012.jpgEmporioA_W2012.jpgArmaniA_W2012_02.jpgArmaniA_W2012.jpg
 

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amd9.jpgStimmung-0001.jpg

Sich für Mode und ihre zukünftigen Entwicklungen zu interessieren bedeutet auch, die junge Generation der Modeschöpfer mit wachsamen Blick im Auge zu behalten. Welche Designhochschulen bilden die begabtesten Schüler aus? Wo steht die freie Entfaltung der Kreativität im Vordergrund, wo eher die kommerzielle Ausbildung? Um das herauszufinden lohnt sich natürlich immer der Besuch einer der vielen ModeDesign-Fachhochschulen, die es auch hierzulande weit gesät gibt – besonders spannend finde ich es aber immer wieder, einer richtigen Modenschau der Absolventen dieser Schulen beizuwohnen, und selten lasse ich mir eines dieser Events, sofern sie sich hier in Hamburg ereignen, entgehen.

Am vergangenen Samstag fand nun am stillgelegten Terminal Tango am Hamburger Flughafen die alljährliche PULS-Show der ModeDesign-Studenten der Akademie Mode und Design statt, und so nahm ich mit Vergnügen die weite Reise einmal quer durch die Stadt bis zur Endhaltestelle Hamburg-Airport auf mich, um dieses Spektakel wieder einmal aus nächster Nähe betrachten zu können.

Zunächst einmal wie üblich das obligatorische geschäftige Treiben im Backstage-Bereich – Models, konzentrierte Studenten mit Nadel und Faden bewaffnet, Kleiderstangen, dicht behängt mit den kleinen, aber feinen Abschlusskollektionen der Absolventen. Es ist ihre erste große Show, 21 Kollektionen, meist sechs- oder siebenteilig, werden heute Abend in der knapp 6000 Personen umfassenden Terminalhalle gezeigt werden.

Um Punkt 21 Uhr geht es los. Hanne van Tricht eröffnet mit ihren knallfarbigen Discokleidern unter dem Motto “Firestarter” die Show, überwiegend schwarze Models präsentieren die spektakulären Kleider, knackig kurz in gelacktem Pink oder mit bodenlangem Überwurf in feurigem Orange. Die schwarzen Lackledercaps ergänzen die gewagten Kreationen und sorgen für mutige und trotzdem tragbare Looks. Tragbar – dieser Begriff wird mir an diesem Abend immer wieder in den Sinn kommen; eigentlich hatte ich ein ekstatisches Farb- und Formfeuerwerk erwartet, durch und durch verblüffende, extravagante Entwürfe, doch auch die meisten der folgenden gezeigten Kollektionen sind zwar im Ansatz immer innovativ, dabei jedoch oft auch erstaunlich schlicht und alltagstauglich.

Müsste man nicht eigentlich ganz eigenwillige Modekunstwerke erwarten – schließlich dürfen sich die überwiegend noch nicht kommerziell arbeitenden jungen Designer in ihrem Handwerk noch komplett austoben und der Kreativität freien Lauf lassen. Ausdruck dieser künstlerischen Freiheit zeigte sich meiner Meinung nach bisher jedenfalls immer in sehr großem Maße in den Abschlusskollektionen der Absolventen anderer Modeschulen, wie beispielsweise des Central Saint Martins Colleges in London. Nun ist diese weltberühmte Lehranstalt, die Legenden wie Stella McCartney und Alexander McQueen hervorgebracht hat, natürlich ein ganz anderes Kaliber als die Hamburger AMD, doch trotzdem hätte ich mir hier teilweise mehr Originalität erhofft als bloß breitschultrige Tops und Plateausohlen.

Offenbar geht also auch bei der jungen Generation der Modeschöpfer der Trend hin zu Minimalismus, Geradlinigkeit und letztlich – Tragbarkeit. Das ist in dem hartumgekämpften Business der Modewelt natürlich einerseits verständlich, denn eines Tages werden die Studenten mit diesem vermeintlichen Traumjob ja auch einmal Geld verdienen wollen und nicht bloß futuristisch-wahnsinnige Kleidungsungetümer entwerfen, die letztlich keiner kauft. Andererseits: aufzufallen und mit möglichst viel Lärm und Theater auf sich aufmerksam zu machen hat in der Modebranche noch niemandem wirklich geschadet. Welche Chancen haben die jungen Designer im Modehaifischbecken, wenn sie Wert auf gedeckte Farben wie Beige und Schwarz legen(diese Farben schienen mir hier fast omnipräsent zu sein!) und Models in zwar hübschen, jedoch keinesfalls fortschrittlichen weißen Blusen oder schwarzen Lederkleidern auf den Laufsteg schicken? Was zählt heute mehr: verkäuflicher Minimalismus oder verrückte Extravaganz?

Fairerweise muss man aber sagen: viele der gezeigten Entwürfe waren wirklich schön anzusehen, was in Zeiten oftmals durch und durch verdrehter Modekollektionen (siehe Marc Jacobs!) eigentlich ja auch mal ganz angenehm ist. Und an den zunächst oberflächlich schlicht wirkenden Kleidern lassen sich durchaus sehr interessante und raffinierte Details finden. Begeistert war ich beispielsweise von dem aus einem asymmetrisch geschnittenen violetten Oberteil und einer weich fallenden Sarouelhose zusammengesetzten Einteiler – elegant und zugleich jugendlich flott. Eine andere Absolventin zeigte beigefarbene Höschen mit schmalen Blazern in Kombination mit langhaarigem Halsschmuck. Der dunkelblaue Schal mit seidigen Federn als Fransenersatz schreit geradezu nach einem herrlichen Winter-DIY und die “Zuckerschnuten”-Kollektion für üppige Ladies jenseits der Größe 38 entsprach mit ihren pinkfarbig-zuckrigen Törtchenkleidern und niedlichen Teetassenhandtäschchen zwar nicht unbedingt meinem Geschmack, war aber durchaus lustig und hübsch anzusehen.

Und dann war da natürlich noch die durchaus futuristische “Increparius”-Kollektion, die überdimensionale, wolkenartige Chiffonungetümer und nietenbeschlagene Latexkleidung zeigte; dabei nicht von Innovation und Einzigartigkeit zu sprechen wäre ein Unding.
Mein unangefochtener Liebling unter den Kollektionen bleibt aber die Entwurfsreihe “Modepüppchen” von Nuria Fischer, die stilistisch an den femininen Stil der Sechziger Jahre anknüpft und Kleider für junge, emanzipierte Frauen in allen Lebenssituationen zeigt: ob beim Musikhören auf Rollschuhen (orangefarbenes Minitop plus weiße Taillen-Höschen plus Kniestrümpe plus Retro-Inliner), auf Reisen (rotes Jäckchen und Make-Up-Köfferchen) oder zum feinen Abendanlass (besonders einfallsreich: der bauchnabeltiefe Ausschnitt mit entsprechend großem Bubikragen!) – Nuria Fischer hat für jedes Fräulein das passende Outfit zur Stelle, und das immer mit einer gehörigen Portion Ironie und Schalk im Nacken. So macht Mode Spaß!

Auch das ist ein Gedanke, der mir beim Anblick der gezeigten Kollektionen immer wieder in den Sinn kam: die Studenten haben Spaß bei dem, was sie tun. Nicht jedes Outfit mag weltbewegend sein, aber von einem jungen Assistenzarzt erwartet schließlich auch noch keiner die perfekte Herztransplantations-OP. Hauptsache ist und bleibt: sie entwerfen Mode, die ihnen selbst gefällt, mit der sie sich selbst treu bleiben und die trotzdem interessante Raffinesse und Detailgenauigkeit zu bieten hat. Und wie sagte Hien Le, der bereits hochgelobte und gefeierte Berliner Jungdesigner, im letzten Sommer bei der Fashionweek doch so nett: “Ich mache einfach das, was ich am Schönsten finde, was ich selber tragen und worin ich andere am liebsten sehen würde, was ich vertreten und verkaufen kann. Es bringt mir auch nichts, etwas total Raffiniertes mit viel Walle Walle zu machen, wenn das überhaupt nicht ich bin”. Recht so.

Weitere Bilder:

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